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    Oldie-Disco am 18. März 2018

    Erzählcafé am 10. April um 14:00 Uhr

    LenzLive 01/2018

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Bild bitte anklicken. Die Datei öffnet sich als pdf.

    „Und in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

    (Hermann Hesse, dt. Schriftsteller)

    Diesen Satz könnte man auch an den Anfang dieses Jahres stellen. Nach den vielen schlechten Ereignissen im letzten Jahr (S. 4 – 6) wäre vielleicht ein bisschen Optimismus angesagt.
    Für viele Menschen die in dieses Land kommen, vor Gewalt, Terror und Krieg flüchten, ist ihr Optimismus die einzige Hoffnung, um zu Überleben.
    Aber machen wir uns nichts vor, auch wenn in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich (S. 12 – 13) immer weiter auseinandergeht und soziale Gerechtigkeit noch ein weit entfernter Traum ist, wir können uns nicht mal ansatzweise vorstellen, was die Flüchtlinge aushalten müssen.
    Meine Eltern sind mit mir als Baby in der 50er Jahren von Ost nach West geflüchtet. Der Anfang war nicht leicht, aber wir befanden uns im gleichen Kulturraum. Wie verzweifelt müssen die Menschen sein, die in eine ganz fremde Welt katapultiert werden. Ohne Sprache, ohne  soziales Umfeld oder Familie.
    Diese Menschen haben jedes Recht auf unsere Hilfe. Gerade bei den Koalitionsgesprächen zu einer neuen Regierung wurde heftig über eine neue Aufnahme von Flüchtigen gestritten. Für eins der reichsten Länder dieser Erde ein beschämendes Kapitel.
    Über die Rettung der Flüchtlinge über das Mittelmeer berichtet der Kapitän Ingo Werth vom Verein Resqship. (S. 11 – 13)
    „Mitglied werden ist nicht schwer“, mit dieser Titelzeile stellt sich der Verein Lenzsiedlung e.V. vor und sie haben die Möglichkeit zu erfahren, wie sie Mitglied im Verein werden können. (S. 10 – 11)

    Und was haben wir noch Neues für Sie? Das Frühjahrsferienprogramm für Kinderclub und Jugendhaus.

    Viel Vergnügen beim Lesen

    Freiwillige Seenotretter im Mittelmeer: Ein bewegender Bericht aus erster Hand

    Einsatzleiter Ingo Werth als „besonderer Gast“ beim Frühstück am 7. Februar

    Foto: Judith Büthe

    Fassungslos, traurig, wütend – die Emotionen beim Publikum waren deutlich zu spüren, als Ingo Werth von seinen Einsätzen berichtete. Anlässlich des monatlichen „Frühstücks mit dem besonderen Gast“ kam der Bergedorfer Mitgründer des Vereins Resqship (www.resqship.org) am 7. Februar in die Lenzsiedlung. Nach dem Frühstück versammelten sich knapp 40 Zuhörer*innen im Saal des Bürgerhauses, um seinem Bericht über die Rettung Geflüchteter aus dem Mittelmeer zuzuhören und Fragen zu stellen.

    2015 beschloss Ingo Werth, seine nautischen Fähigkeiten vor der libyschen Küste einzusetzen, die auf der Route so vieler nach Europa flüchtender Menschen liegt. Zunächst war er Mitglied bei Sea-Watch, gründete aber 2017 mit Resqship eine eigene Organisation. Zusammen mit medizinischen Fachleuten und Schiffstechnikern rettete er schon vielen Menschen das Leben, indem er sie von Booten oder direkt aus dem Wasser barg. Von den Freiwilligen werden die Geretteten an Schiffe der italienischen Küstenwache, von Frontex oder an Transportschiffe anderer Organisationen übergeben und fast alle nach Sizilien gebracht.

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    Spende an RESQSHIP e.V.

    Am 10.02.2018 veranstaltete der Lenzsiedlung e.V. eine Soli-Party für die Rettung Schiffbrüchiger.
    Der Erlös der Soli-Party von insgesamt 672,30€ geht an RESQSHIP e.V. (www.resqship.org)

    Wir bedanken uns bei allen Besucher_innen. Es war eine sehr schöne Party!

    Unsere Küche wird wieder heiß!

    Ferienprogramm für die Osterferien 2018


    (Bild anklicken. Dann öffnet sich das Ferienprogramm als pdf)

    Soliparty zugunsten der Rettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer-Raum

    Nachbarschaftsfest 2018 – Termine des Festausschuss

    LenzLive Ausgabe 04/2017

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    Liebe Leserinnen und Leser,
    es gibt Jahre auf die man nicht immer mit Freude schaut. Ich glaube 2017 war wohl so ein Jahr.
    Regierungschaos in den USA, Donald Trump tritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aus, Frank-Walter Steinmeier wird 12. Bundespräsident
    Deutschlands, Women`s March on Washington, Parlamentswahlen in Frankreich, Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien, Helmut Kohl stirbt, Eröffnung der Elbphilamonie, G20-Gipfel in Hamburg, Terroranschläge in Manchester, London, Kabul, Barcelona usw., ebenso Hurrikans an Floridas Küsten und die Wahlen im September.
    Mit jedem neuen Einschlag gewöhnen wir uns immer mehr daran, dass unsere Welt im Moment ein sehr unsicherer Ort ist.
    Aber auch mit jedem Einschlag steigt der Mut und der Wille uns nicht unter
    antidemokratischen oder rechten Meinungen unter zu ordnen. Standhaftigkeit ist gefragt. Wir hier in der Lenzsiedlung sind eine Gemeinschaft aus über 40 Nationen. Da ist Toleranz, aufeinander zugehen und Akzeptanz gefragt. Was so im Kleinen funktioniert, scheint im Großen wohl nicht möglich.
    Weihnachten, das Fest des Friedens und der Freude, gedacht zur stillen Einkehr taugt nicht mehr zum Innehalten und Überdenken des Gewesenen. Kauforgien sind die Regel. Versuchen wir trotzdem am Ende des Jahres etwas zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und diese Jahreszeit trotzdem zu genießen.
    Mit einer Tasse Tee, ein gutes Buch, schöne Musik und natürlich mit der LenzLive, die Ihnen wieder einige spannende Beiträge und Programmseiten bietet wird die winterliche Ruhe auch eine schöne Zeit.
    Das Redaktionsteam und das Team aus dem Bürgerhaus wünschen
    allen Lesern schöne Weihnachten und einen guten und beherzten Rutsch ins Jahr 2018.