LenzLive-Ausgabe 03/2018

Liebe Leserinnen und Leser,

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die Sommerferien begannen und Deutschland zeigte der ganzen Welt, auch unser Land ist zum Chaos fähig. Zu Anfang des Sommers bewiesen Provinzpolitiker aus Bayern, das ihnen Macht, Besserwisserei und Beleidigungen  mehr bedeuten als menschenwürdiges Verhalten gegenüber Flüchtlingen.
Ein einiges Europa war nach dem brutalen, von Deutschland ausgehenden Krieg die große Hoffnung und die größte friedliche Errungenschaft, die jemals auf unserem Kontinent bestanden hat.
Rechte, populistische Parteien in den Ländern Italien, Ungarn, Polen, Tschechien und jetzt auch Österreich zerstören diese Hoffnungen wieder. Haben wir alle nichts aus der Vergangenheit gelernt?
Auch in unserem Land erwächst eine rechte Partei mit faschistoidem Gedankengut.
Wir wollten mal ein freies Europa mit offenen Grenzen, einer einheitlichen Währung und einer offenen, solidarischen Gesellschaft sein. Müssen wir uns von dieser Vision nun verabschieden?
Und was war das für ein Sommer! Ab April wurde es kontinuierlich wärmer und wärmer. Während ich das Vorwort schrieb, ist die Temperatur auf 38 Grad angestiegen. Die Badeseen und Schwimmbäder sind überfüllt, in den Städten herrschen tropische Temperaturen und den Bauern vertrocknen Korn, Gemüse und die Früchte auf den Feldern. Während die meisten Menschen in unseren Breitengraden den Sommer genießen, leiden viele unter der ungewöhnlichen Hitze.
Oder ist so ein Sommer in Zukunft gar nicht mehr so selten. Spüren wir jetzt auch die Klimaveränderung und müssen uns darauf einstellen? Klimaforscher weisen schon seit längerem darauf hin, dass es immer wärmer wird.
Das Gletschereis schmilzt und starke Regenfälle mit verheerenden Überschwemmungen werden immer häufiger in der Zukunft. Deshalb müssen wir uns engagieren und alte Gegebenheiten in Frage stellen.

Viel Vergnügen beim Lesen und wir wünschen allen wunderschöne Herbstferien.