LenzLive – Ausgabe 01/2018

Liebe Leserinnen und Leser,

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„Und in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

(Hermann Hesse, dt. Schriftsteller)

Diesen Satz könnte man auch an den Anfang dieses Jahres stellen. Nach den vielen schlechten Ereignissen im letzten Jahr (S. 4 – 6) wäre vielleicht ein bisschen Optimismus angesagt.
Für viele Menschen die in dieses Land kommen, vor Gewalt, Terror und Krieg flüchten, ist ihr Optimismus die einzige Hoffnung, um zu Überleben.
Aber machen wir uns nichts vor, auch wenn in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich (S. 12 – 13) immer weiter auseinandergeht und soziale Gerechtigkeit noch ein weit entfernter Traum ist, wir können uns nicht mal ansatzweise vorstellen, was die Flüchtlinge aushalten müssen.
Meine Eltern sind mit mir als Baby in der 50er Jahren von Ost nach West geflüchtet. Der Anfang war nicht leicht, aber wir befanden uns im gleichen Kulturraum. Wie verzweifelt müssen die Menschen sein, die in eine ganz fremde Welt katapultiert werden. Ohne Sprache, ohne  soziales Umfeld oder Familie.
Diese Menschen haben jedes Recht auf unsere Hilfe. Gerade bei den Koalitionsgesprächen zu einer neuen Regierung wurde heftig über eine neue Aufnahme von Flüchtigen gestritten. Für eins der reichsten Länder dieser Erde ein beschämendes Kapitel.
Über die Rettung der Flüchtlinge über das Mittelmeer berichtet der Kapitän Ingo Werth vom Verein Resqship. (S. 11 – 13)
„Mitglied werden ist nicht schwer“, mit dieser Titelzeile stellt sich der Verein Lenzsiedlung e.V. vor und sie haben die Möglichkeit zu erfahren, wie sie Mitglied im Verein werden können. (S. 10 – 11)

Und was haben wir noch Neues für Sie? Das Frühjahrsferienprogramm für Kinderclub und Jugendhaus.

Viel Vergnügen beim Lesen